UNSERE THEMEN

         

Zucker

Süßes Gift

Das „süße Gift“ – Saccharose – wird von vielen Pflanzen mittels Photosynthese gebildet und gehört wie alle Zuckerarten zu den Kohlenhydraten. Gewonnen wird der Zucker vor allem aus Zuckerrüben und Zuckerrohr. Unser weißer Zucker („Kristallzucker“ / „Haushaltszucker“) besteht zu 100 Prozent aus Saccharose.

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Zucker essen ist gar nicht nötig

Jedes Koh­lenhydrat kann im Körper zu Zu­cker  umgewandelt werden. Zucker zu essen ist daher gar nicht unbedingt nötig. Zucker liefert Kohlenhydrate und Energie, doch keine Nährstoffe. Wer gesund leben möchte, soll laut der Weltgesundheitsorganisation höchstens zehn Prozent der täglichen Kalorien über Zucker aufnehmen – besser nur fünf Prozent (ca. 25 – 30 g / Tag bzw. 9 – 10 kg / Jahr). Die WHO-Richtlinie bezieht sich dabei nicht auf Zucker aus Obst, Gemüse oder Milch.

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Die Zuckerlieferanten

Zuckerrohr

Zuckerrohr (Saccharum officinarum) gehört zu den tro­pischen Süßgräsern. Die Halme werden 5 bis 7 m hoch und erreichen einen Durchmesser von etwa 5 cm. Die harte Wand ist außen glatt und hell­braun gefärbt. Der Halm ist von nahtähnlichen Knoten unterteilt. Das In­nere ist faserig, aber saf­tig. Der Zuckergehalt beträgt je nach Reifegrad 7 – 20 Prozent.

Zuckerrübe

Die Zuckerrübe (Runkelrübe, Beta vulgaris) zählt zu den Gänsefußgewächsen. Der Zuckergehalt liegt bei 16 – 19 Prozent.

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Grundnahrungsmittel der Industrialisierung

Zucker ist ein Ur-Stoff des globalisierten Weltmarktes. Kolumbus brachte den Zucker nach Amerika und die Sklaven schufteten arbeiteten hart, sodass aus dem Edelprodukt für wenige ein Grundnahrungsmittel der Industrialisierung  wurde.

Fragen zum Zucker

  • Wäre ohne Kaffee und Zucker die andersartige, harte Arbeit in den frühen Fabriken überhaupt möglich gewesen?
  • Wieviel Unterdrückung steckt noch heute im Zucker?
  • Wie sehr ruiniert der Zucker, der nun auch noch wichtiger Treibstoff geworden ist, die Umwelt hier oder im Amazonas?
  • Wieviel Zucker steckt in Nahrungsmitteln und welche Gesundheitskosten entstehen dadurch?

Zu  diesen und weiteren Fragen finden Sie im KaffeeGartenRuhr oder in den dazu gehörenden Workshops Antworten.